Laufende Projekte

ACTIVATE

Erleichterung der Kommunikation und Orientierung für beatmete Intensivpatienten (BMBF)


Beatmete und nicht sprechfähige Pflegebedürftige benötigen Hilfe bei der Kommunikation mit Pflegenden, Behandelnden und Angehörigen. Das ACTIVATE-System soll in dieser Situation unterstützen und wird mit einem ballförmigen, einfach zu bedienenden Eingabegerät, genannt BIRDY, gesteuert. Mit Hilfe des Eingabegeräts können die Betroffenen im Aufwachprozess gezielt Bedürfnisse an das therapeutische Personal übermitteln.

Ambient Care

Nutzerzentrierte Entwicklung und Erprobung eines sozio-technischen Systems (CISCO)


Das Projekt zielt auf die nutzerzentrierte Entwicklung und Erprobung eines sozio-technischen Systems zur kontextsensitiven Bereitstellung und Kommunikation fachlicher oder klinischer, d.h. patienten- oder bewohnerbezogener Informationen.

Big-Data-Analysen multimorbider Patienten

Ergänzung in der Versorgungsforschung (CISCO)


Im Rahmen des Teilprojekts „Big Data“ wird sich in mehreren Arbeitspaketen der Frage genähert, ob die Analyse von komplexen Patientendaten dabei helfen kann, die Versorgung von Patienten zu verbessern. Die Prozessevaluation dieses Arbeitspaketes wird auch die datenschutzrechtlichen und ethischen Fragestellungen die dieses Vorgehen aufwirft, adressieren.

DISH - Digital & Innovation Skills Helix in Health

Digitale Lösungen im Gesundheitswesen (Innovationsfonds G-BA)


Digitale Lösungen oder sog. „E-Health“-Ansätze sollen Beschäftigte im Gesundheitswesen unterstützen, z.B. indem sie transparentere Kommunikationswege gewährleisten und Patienten und Angehörigen die Möglichkeit geben, besser an ihrer eigenen Gesundheitsversorgung teilzuhaben. Das Ziel des EU-geförderten Projekts ERASMUS+ „Digital & Innovation Skills Helix in Health" (DISH) besteht darin, den gegenwärtigen und zukünftigen Qualifikationsbedarf zu untersuchen, um die notwendige Digitalisierung in diesem Sektor erfolgreich voranzubringen.

DNA Computing

Nützliches Baumaterial in Nanogröße


DNA weist nach derzeitigem Wissensstand einzigartige Eigenschaften auf, welche es zu einem nützlichen Baumaterial in Nanogröße machen. Der Einsatz von DNA ermöglicht es Berechnungen durchzuführen, womit bedingtes Verhalten von Partikeln implementiert werden kann. Dieses kann verwendet werden, um effiziente Methoden zu entwickeln, Krankheiten auf kluge Art und Weise zu erkennen und evtl. zu behandeln.

MOMENTUM

Mobile Medizintechnik für die integrierte Notfallversorgung und Unfallmedizin (BMBF)


Das Ziel im Projekt MOMENTUM ist es, geeignete Konzepte und Technologien für eine Vernetzung der notfallmedizinischen Behandlung entlang der Prozesskette vom Einsatzort bis zum Klinikum zu entwickeln und zu evaluieren. Die Motivation des Projektes liegt in einer Verbesserung des Informationsflusses zwischen den Helfern am Notfallort und Spezialisten in der Notaufnahme oder der Einsatzzentrale.

NaBoCom

Connecting in-body nano communication with body area networks (DFG)


Das Projekt konzentriert sich auf die Integration von Nano-Kommunikationssystemen im menschlichen Körper mit IT-Infrastrukturen außerhalb des Körpers, was zu dem so genannten Internet of Nano Things (IoNT) führt.

PainMonit

Multimodale Plattform zur Schmerzüberwachung in der Physiotherapie (BMBF)


Obwohl ein genaues Schmerzmanagement in unterschiedlichsten medizinischen Kontexten unabdinglich ist, bleibt die Bewertung von Schmerzen oft ein Hindernis (zum Beispiel bei Koma-Patienten). Das Projekt PainMonit versucht ein automatisiertes objektives System zur Erkennung eines Schmerzgrades basierend auf physiologischen Sensordaten zu erstellen, um Hilfestellung für Patienten, Mediziner und Kliniken zu geben.

ParkProTrain

Trainingsprogramm für Parkinson-Patienten (Innovationsfonds G-BA)


In diesem Projekt wird ein Tablet-basiertes Trainingsprogramm implementiert, welches während und nach einer stationären Behandlung durchgeführt wird. Es unterstützt Parkinson-Patienten dabei, die erlernten körperlich-aktivierenden Übungen unter Anleitung eigenständig regelmäßig im häuslichen Alltag weiterzuführen.

PASBADIA

Patientennahe Smartphone-basierte Diagnostik (Joachim Herz Stiftung)


Im Rahmen des Projekts PASBADIA wird untersucht, in wie weit ein Hausarzt mit einem, durch Künstliche Intelligenz (KI) unterstützten, Diagnosetool die wohnortnahe Versorgung von Augenerkrankungen unterstützen kann.Ziel des Projektes ist die die wohnortnahe Diagnostik von Erkrankungen des Auges durch Hausärzte, um die augenheilkundliche Versorgung im ländlichen Raum zu optimieren.

Primärarztpraxis der Zukunft

Telemedizinische Ansätze für die Primärversorgerpraxis der Zukunft (CISCO)


Im Rahmen dieses Projektes werden telemedizinische Ansätze für die Primärversorgerpraxis der Zukunft wissenschaftlich evaluiert. Dazu wird zunächst erhoben, welche telemedizinischen Lösungen aus der Perspektive der Anwender einen zusätzlichen Nutzen für die Versorgung bringen können. Begleitend werden Determinanten für eine bedarfsgerechte Implementierung dieser Lösungen in die wohnortnahe Versorgung identifiziert.

ReNaApp

Die Nachsorge-App für Brustkrebspatientinnen


Mobile Health Angebote, also Angebote, die die Gesundheitsversorgung mit Hilfe von Mobilgeräten elektronisch unterstützen, rücken vermehrt in den Fokus des (Forschungs-) Interesses. Die Nachsorge-App für Brustkrebspatientinnen basiert auf dem evaluierten Nachsorgekonzept ‚neues Credo‘ und unterstützt Brustkrebspatientinnen dabei, die in der Rehabilitation erlernten körperlichen Aktivitäten im häuslichen Alltag weiterzuführen.

Routing mit Nanobots

Medizinische Behandlung mit Nanobots im Körper


Medizinische Behandlung mit Nanobots im Körper verspricht vielfältige, neue Möglichkeiten. Ein Vorteil von Nanobots ist ihre Lokalität: Sie können sehr präzise an einer bestimmten Stelle des Körpers agieren, ohne das übrige System zu belasten. Ihre Größe ist aber auch eine Herausforderung, da ein einzelner Nanobot nur über sehr eingeschränkte Fähigkeiten, technisch wie physikalisch, verfügen kann. Um große Aufgaben zu bewältigen, müssen Nanobots zusammenarbeiten.

SENSE

Systemische Ernährungsmedizin (DAMP-Stiftung)


Die Fortschritte in der biomedizinischen Forschung erlauben präzisionsmedizinische Ansätze bei einer Fülle verschiedener Krankheitsentitäten. Bisher konnte die Ernährungsmedizin von dieser Entwicklung nur ungenügend profitieren und das trotz der hohen Relevanz der Ernährung als pathophysiologischer Faktor für Zivilisationserkrankungen. Das Projekt SENSE möchte den Nachweis erbringen, dass eine Vorhersage der individuellen Körperreaktion auf definierte Lebensmittel und Mahlzeiten möglich ist.

Simulationsframework

Forschung zu körperinternen Netzwerken


Während die Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Sensornetze und der Body Area Networks in den letzten Jahren zunehmende Reife erlangt hat, stellen Netzwerke aus Nanogeräten im Körper eine neue und faszinierende Forschungsrichtung dar. Die Vision dieser Netzwerke besteht darin, dass Nanogeräte im Körper patrouillieren, wo immer notwendig Messungen vornehmen und die gesammelten Daten nach außen senden. In diesem Projekt wird aufbauend auf dem etablierten Netzwerksimulator ns-3 ein Simulationsframework entwickelt, das bestimmte Aspekte in seinem Modell integriert.