Joint Labs

Mit Joint Labs als Nukleus der Healthcare-Plattform werden informationstechnische Projekte im Gesundheitswesen bearbeitet werden und so neben neuen Erkenntnissen auch Beratungs- und Projektkompetenz vermitteln. Aufgaben der Joint Labs sind neben der eigentlichen Forschungs- und Entwicklungsarbeit u.a. die Koordination der von den Partnern definierten Projekte, die Präsentation der Aktivitäten, ein systematisches Marketing sowie das Erbringen von Dienstleistungen (Beratung, Fortbildung, Veranstaltungsmanagement).

Aktuell gibt es in COPICOH zwei Joint Labs:

 

Joint Lab 1 – "Telemedizin für den ländlichen Raum"

Leitung Joint Lab 1

Photo of Stefan  Fischer

Stefan Fischer
Geb. 64, Raum 039 (2.OG)
+49 451 3101 6400
fischer(at)itm.uni-luebeck.de

 
Photo of Jost  Steinhäuser

Jost Steinhäuser
Geb. 50, Raum 541 (1.OG)
+49 451 3101 8000
Jost.steinhaeuser(at)uksh.de

 

Das Joint Lab 1 adressiert die Vernetzung auf weite Distanz.

Trotz aller Anstrengungen sind telemedizinische Ansätze bis heute noch nicht in einer systematischen Art und Weise konzipiert und umgesetzt worden. Zwar bestehen zahlreiche Einzellösungen (z. B. Übermittlung von EKGs, Versand von radiologischer Aufnahmen); von einem umfassenden, bevölkerungsbasierten und durch Qualitätsmanagement und morbiditäts- und mortalitätsbasierte Evaluation gekennzeichneten Ansatz sind wir noch weit entfernt. Der Nutzen einer strategischen und von einem verantwortlichen Standort heraus geleiteten Telemedizin ist gerade für drohend unterversorgte Gebiete, aber auch für spezielle Fragestellungen in quantitativ und qualitativ ausreichend versorgten Gebieten von größter Bedeutung. Aus diesem Grund sollen in diesem Joint Lab Teilprojekte realisiert werden, die die Erprobung telemedizinischer Techniken gestatten und damit sowohl der Weiterentwicklung der Technologie dienen, aber die auch und vor allem Antworten auf wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Fragestellungen finden sollen. Gesamtziel dieses Joint Labs ist die Entwicklung eines strategischen Telemedizinansatzes, der neben den technischen Lösungen insbesondere eine Evaluation von Determinanten bezüglich Telemedizin, den bedarfsgerechten Einsatz sowie eine Integration in Qualitätsmanagementsysteme realisiert.

Zurzeit werden im Joint Lab 1 folgende Projekte durchgeführt:

 

Joint Lab 2 – „Internet der Dinge in Medizin und Pflege“

Leitung Joint Lab 2

Photo of Andreas  Schrader

Andreas Schrader
Geb. 64, Raum 042 (3.OG)
+49 451 3101 6420
schrader(at)itm.uni-luebeck.de

 

Das Joint Lab 2 adressiert die Vernetzung auf nahe Distanz.

Die Sicherstellung einer bedarfsgerechten, menschenwürdigen und sicheren Pflege stellt für alle an der pflegerischen Versorgung Beteiligten eine fortwährende Herausforderung dar. Demografisch bedingt zunehmender Pflegebedarf, wachsende Komplexität von Versorgungsarrangements und -abläufen bei parallel sinkenden oder angespannten Personalressourcen führen im Krankenhausbereich, in stationären Pflegeeinrichtungen und in der ambulanten Pflege zu einer enormen Arbeitsverdichtung, die nicht nur die Arbeitszufriedenheit des Pflegepersonals belastet, sondern auch eine konkrete Gefahr für Pflegequalität und Patientensicherheit darstellt.

Die fortschreitende Entwicklung des Internet der Dinge (Internet of Things - IoT) ermöglicht neue smarte Lösungen zur Gestaltung natürlicher Mensch-Technik-Interaktion und der Vereinfachung komplexer pflegerischer Abläufe (z. B. automatische Dokumentation) durch kontextsensitive multimediale Systeme.

Zurzeit wird im Joint Lab 2 das folgende Projekt durchgeführt: