Forschungsprojekt zu asynchroner telemedizinischer Versorgung im ländlichen Raum (ASTRaL) gestartet



Das für drei Jahre durch den Versorgungssicherungsfonds des Gesundheitsministeriums des Landes Schleswig-Holstein mit rund 381.000 Euro geförderte Forschungsprojekt hat zum Ziel die telemedizinischen Kontakte zwischen Hausärzten:innen, die sich mithilfe von asynchroner Telemedizin mit Rheumatologen:innen, Ophthalmologen:innen sowie Dermatologen:innen austauschen, zu evaluieren.

Erfahrungen mit Vorprojekten zeigten, dass insbesondere asynchrone telemedizinische Verfahren den Zugang von Patient:innen zum Fachwissen der jeweiligen Spezialist:innen effektiver unterstützen können als eine Videosprechstunde, z.B. da das zeitaufwendige Synchronisieren von Sprechstunden untereinander entfällt. Diese asynchronen Anwendungen ermöglichen es, dass patientenbezogene Fragen untereinander nicht zeitgleich geklärt werden müssen.

Im Rahmen des Projekts werden 20 interessierte Praxen mit Hard- und Software ausgestattet, um Erfahrungen mit den asynchronen telemedizinischen Szenarien zu sammeln. Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme oder Fragen zum Projekt haben, können Sie sich gerne per E-Mail an das Institut für Allgemeinmedizin wenden (Ansprechpartnerin: Pia Traulsen).

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite.

Projektleiter Prof. Dr. med. Jost Steinhäuser