Simulation von Nanokommunikation in Kooperation mit FEMTO-ST


Auch andere Forschungsgruppen machen sich Gedanken zur Vernetzung von Nanogeräten: Eine Forschungsgruppe aus dem OMNI-Team des französischen FEMTO-ST-Instituts untersucht Kommunikation von Nanogeräten, ähnlich wie die Nanogruppe aus COPICOH. Eine Kooperation liegt nahe und zeigt bereits jetzt Erfolge mit einem ersten gemeinsamen Forschungsergebnis.


Auf der letztjährigen Konferenz zu Nanokommunikation (ACM NanoCom) stellten sowohl die Lübecker Nanoforscher als auch das französische Team um Eugen Dedu ihre Forschungsergebnisse vor.
Schnell war den Teams die Nähe ihrer Forschungen klar, so dass im Dezember letzten Jahres ein erster Workshop in Lübeck zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Auslotung gemeinsamer Forschungsmöglichkeiten anberaumt wurde.

Die Kooperation trägt bereits jetzt ihre ersten Früchte: Eine erste Veröffentlichung zur Verbesserung der Kommunikation in dichten Nanonetzwerken wurde gemeinsam bei der diesjährigen NanoCom eingereicht.
Basis der Veröffentlichung ist eine Untersuchung mit BitSimulator. Die Algorithmen wurden zusammen über viele Videokonferenzen entworfen und implementiert. Mittlerweile arbeiten beide Forschungsgruppen
zusammen an der Simulationssoftware weiter.

Weitere Details zum Simulator und eine Demoversion: http://eugen.dedu.free.fr/bitsimulator/